Mittwoch, 21 November, 2018
 
Der neue Solaris Urbino fährt in europäische Städte
Busse News

Der neue Solaris Urbino fährt in europäische Städte

10. Jun. 2015
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Der neue Solaris Urbino fährt in europäische Städte

10. Jun. 2015
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  • Solaris präsentiert den neuen Urbino in 12-Meter- und 18-Meter-Ausführung (Gelenkbus) anlässlich von UITP-Weltkongress und -Ausstellung

  • Der neue Solaris ist eine völlig neue, leichtere Konstruktion, die für alle Fahrzeug-Typen vorbereitet ist

  • Der neue Urbino 12 und der neue Urbino 18 sind bereits erhältlich. Weitere Modelle werden systematisch auf dem Markt eingeführt werden

  • Der neue Urbino 12 und der neue Urbino 18 wurden bereits in Deutschland, Italien und Polen verkauft

Während der UITP-Ausstellung 2015 präsentiert Solaris den neuen Urbino als 12-Meter-Standardbus sowie als Gelenkbus in 18-Meter-Ausführung. Weitere Modelle werden systematisch auf dem Markt eingeführt werden. Außer den bereits erhältlichen Urbino 12 und Urbino 18, werden bald der Urbino 12 electric sowie der Urbino 12 in Low-Entry-Version dargestellt werden. Bis Ende 2016 soll die ganze Produkt-Palette auf den neuen Solaris umgestellt werden.

 

Erste Bestellungen in Europa

Die Produktion der neuen Busse startete in den ersten Monaten des Jahres 2015. Bald fahren die neuen Fahrzeuge bei Kunden in Deutschland, Italien und Polen. Die ersten Lieferungen sind für Juni dieses Jahres geplant. Den ersten neuen Urbino 12 bestellte das bayerische Busunternehmen Josef Ettenhuber GmbH. Der Bus wird im Regionalbusverkehr des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) fahren. Ein weiterer privater MVV-Auftragnehmer, die Martin Geldhauser GmbH, kaufte vier der neuen Solaris-Fahrzeuge in 12-Meter-Ausführung. Jeweils einen neuen Urbino 12 bestellten die private Busunternehmen Kessels-Reisen GmbH, Wies Faszinatour and H. Sandrock GmbH. Der größte Auftrag bisher kam vom kommunalen Verkehrsunternehmen der Städte Bochum, Gelsenkirchen und Witten. Die BOGESTRA bestellte 14 neue Urbino 18. Solaris erhielt auch eine erste Bestellung für Elektrobusse auf Basis des neuen Urbino. Es werden drei Batteriebusse Urbino 12 electric mit Pantograph-Ladung für die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe sein.

Der erste neue Urbino 12 auf dem italienischen Markt wird zur Busflotte des Betreibers SUN S.p.A aus Novara, einer in Piemont gelegenen Stadt, gehören. Außerdem bestellte ATM Genova zwei neue Urbino 18. Erste Bestellungen kamen ebenfalls vom Solaris-Heimatmarkt Polen. Ein neuer Urbino 12 wird nach Wejherowo geliefert werden, weitere zwei Standardbusse fahren nach Grudziądz. Płock wird vier neue Fahrzeuge erhalten – einen Gelenkbus Urbino 18 sowie drei Busse in 12-Meter-Ausführung.

 

iF Design Award 2015

Der neue Solaris Urbino wurde mit dem prestigeträchtigen iF Design Award 2015 ausgezeichnet. Die Zusammenarbeit von Solaris-Konstrukteuren und dem Berliner Designbüro studioFT fand die Anerkennung einer 53-köpfigen internationalen Experten-Jury.

Der ausgezeichnete neue Urbino ist ein sehr leichter, beachtlich robuster und moderner Stadtbus. Seine Konstruktion garantiert den Betreibern niedrige Betriebskosten und eine hochwertigere Ästhetik. Der geräumige und helle Innenraum, unterstützt vom zuverlässigen Fahrwerk, gibt den Fahrgästen einen hohen Fahrkomfort. Ergänzt wird dies durch das ausdrucksstarke, aber auch funktionale Design des Busses, der eine attraktive Umgebung für Fahrgäste kreiert.

Die Absicht der Konstrukteure von Solaris war es, ein Fahrzeug zu erschaffen, welches mit seinem beeindruckenden Äußeren und Innenraum die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs weiter steigert. Daher zeichnet sich der neue Urbino durch einen größeren und hellen Fahrgastraum, höhere und breitere Türen sowie eine größere Anzahl podestfreier Sitzplätze aus. Eine angenehme Atmosphäre schaffen dazu größere Scheiben sowie die energiesparende LED-Beleuchtung im Fahrgastraum.

Das geschärfte Design der neuen Urbino-Fahrzeuggeneration macht deutlich, wie Solaris sich den spannenden Herausforderungen des modernen öffentlichen Nahverkehrs gegenüber positioniert. Ein deutliches Plus an Attraktivität für Fahrgäste, Fahrer und Betreiber ist das Ergebnis einer überzeugenden Teamleistung aller am Projekt Beteiligten.

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Was ist neu im neuen Urbino

Leichtere und robustere Konstruktion

Die Konstruktion des neuen Gerippes ist starrer und leichter als bisher, dabei aber genauso robust und aus demselben korrosionsbeständigen Material gefertigt. Eine große Bedeutung dabei hat ein neues Konzept der Platzierung von Gerippe-Profilen sowie die Verwendung von neuen Verbindungen in der Gerippe-Konstruktion, die die Schnittstellen zwischen den vertikalen und horizontalen Profilen weiter stärken. Der Fußboden besteht im neuen Solaris aus korrosionsbeständigem Blech und Sperrholzplatten. Das Blech ist Teil der Grundkonstruktion des Fahrzeugs und verstärkt die Karosserie. Damit ist der Fußboden noch robuster und besser vor widrigen Wetterverhältnissen geschützt. Das Gerippe ist ebenfalls für die Platzierung der Druckluftbehälter im vorderen Teil des Busses vorbereitet. Für seine noch bessere Starrheit ist Fußboden- und Dachblech an einer größeren Anzahl von Stellen mit dem Gerippe verbunden.

 

Skin-on-Skin-Montage

Die Skin-on-Skin-Konstruktion garantiert effizientere Produktionsprozesse für den neuen Bus und eine hochwertigere Ästhetik. Auch ist der Bus noch servicefreundlicher. Die Elemente der Seitenbeplankung sind verschraubt, was eine einfachere Montage und Austausch im Fall einer Beschädigung der Karosserie garantiert. Einen besseren Wartungszugriff ermöglichen die Revisionsklappen, die sich in einem Winkel von 170° öffnen (bislang nur 130°).

Der Motorturm wurde von Anfang an für Euro-6-Motoren mit verschiedenen Hubraum-Größen ausgelegt. In den neuen Solaris-Bussen werden die von jetzigen Modellen bekannten Euro-6-Motoren angeboten. Die Aggregate kommen von den langjährigen Solaris-Partnern DAF (PACCAR) mit dem Motor MX 11 und Cummins mit dem ISB6.7E6. Von Cummins kommt auch der mit Erdgas oder Biogas betriebene ISLG8.9E6.

Der neue Solaris Urbino ist aber nicht nur für die Nutzung großer und kleiner Euro-6-Motoren bestens vorbereitet, auch Gas-, Hybrid- und Elektroantriebe wurden selbstverständlich berücksichtigt.

 

Geräumiger und freundlicher Innenraum

Die Reduzierung des Eigengewichts des neuen Fahrzeugs ermöglicht eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs. Die veränderte Bus-Konstruktion ermöglicht eine bessere Achslastverteilung, indem die Antriebsachse entlastet wird. Dies wurde unter anderem durch die Platzierung aller Druckluftbehälter im vorderen Teil des Fahrzeugs erreicht. Diese Veränderungen garantieren eine größere Fahrgastkapazität, besseres Fahrverhalten und einfacheren Service.

Dank der veränderten Konstruktion ist der neue Solaris noch leiser und frei von Vibrationen im Fahrgastraum. Das neue Fahrzeug ist besser isoliert, was die Betriebskosten senkt und den Fahrkomfort erhöht. Mit einem Außengeräusch von 74,8 dBA erfüllt er strengste Normen für Schallemissionen (Europäisches Maximum 80 dBA, in Deutschland 77 dBA).

Eine wesentliche Bedeutung für die Fahrgäste wird der helle Innenraum sowie die höhere Anzahl podestfreier Sitzplätze haben – nun sind es bis zu 16 im Solobus und bis zu 23 im Gelenkbus in der 18-Meter-Ausführung. Dies wurde unter anderem durch die Platzierung des Kraftstofftanks auf dem Radkasten erreicht. Diese Veränderung sorgt auch dafür, dass der Solobus zwischen der ersten und der Antriebsachse völlig niederflurig ist. Eine angenehme Atmosphäre schaffen größere Scheiben sowie die energiesparende LED-Beleuchtung im Fahrgastraum. 

 

Effektiver Fahrgastfluss

Der hohe Fahrkomfort für die Fahrgäste ist nicht nur durch die Vergrößerung des podestfrei erreichbaren Fahrgastraums erreicht, sondern auch durch breitere und höhere Türen, die einen effektiven Fahrgastfluss ermöglichen. Die Türen haben eine Standardbreite von 1230 mm, es ist ebenfalls eine Breite von 1250 mm möglich. Die Tür-Höhe beträgt im neuen Solaris zwischen 1970 mm und 2000 mm.

Eine wesentliche Veränderung ist, dass im zweitürigen Standardbus und im Gelenkbus Urbino 18 die zweite Tür um einen Modul nach hinten verschoben wurde. Das garantiert einen schnelleren Ein- und Ausstieg der Fahrgäste.

 

 

Eine noch angenehmere Fahrkultur

Busfahrer erhalten einen ergonomischen Arbeitsplatz, der um 50 mm höher als bisher platziert ist und zusammen mit der großen Windschutzscheibe eine wunderbare Sicht garantiert. Der höhere Sitz der Fahrer ermöglicht auch einen besseren Kontakt mit Fahrgästen. Im neuen Solaris ist optional ein innovativer und intuitiver Touchscreen-Fahrerarbeitsplatz erhältlich, der bereits von Elektrobussen und Straßenbahnen von Solaris bekannt ist.

Der neue Solaris hat seriell montierte Tagfahrlichter. Die Außenbeleuchtung ist in LED-Technologie verfügbar. Xenon- und Halogen-Lichter sind ebenfalls erhältlich.

 

Sicherheit

Der neue Solaris Urbino lässt sich dank Luftbälgen mit progressivem Charakter, neuen Stoßdämpfern sowie der optional erhältlichen adaptiven Stoßdämpfer noch besser führen. Der neue Solaris passt sich flexibel an die Straßenqualität und Geschwindigkeit an. Das schützt den Bus vor Neigungsbewegungen, wenn er eine Kurve mit größerer Geschwindigkeit nimmt. In der Option ist auch ein Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) erhältlich.

Bei Wahrung der Innenhöhe wurde das Dach des neuen Solaris Urbino um 50 mm gesenkt, so dass der Schwerpunkt niedriger ist. Das lässt den neuen Bus noch einfacher und sicherer fahren.

 

Ausdrucksvolles und einheitliches Design

Neu ist die Vereinheitlichung des Äußeren von Niederflur- und Low-Entry-Bussen sowie eine Harmonisierung der Ausstattungselemente von Bussen und Straßenbahnen. So zeichnen die neuen Solaris Urbino ein ganzheitliches Bild in der Fahrzeugfamilie. Das hat auch praktischen Charakter, weil es Solaris-Flottenbetreibern ermöglicht, dieselben Austattungselemente und Ersatzteile zu verwenden. Die Standarisierung von Ersatzteilen ist im neuen Fahrzeug sehr weit fortgeschritten.

Zu guter Letzt zeigt sich das neue, ausdrucksstarke Äußere des Busses. Die runden Formen der bisherigen Solaris-Busse haben ein dynamischeres und schärferes Design erhalten. Die auf der Dachkante platzierten Blenden sorgen dafür, dass auf dem Dach montierte Komponenten nicht sichtbar sind. Das erhöht den ästhetischen Ausdruck des neuen Solaris Urbino.

Mit der Markteinführung des neuen Busses beginnt ein ganz neues Kapitel der Solaris-Geschichte. Damit verbunden sind große Entwicklungsmöglichkeiten und garantierte Konkurrenzfähigkeit auf dem anspruchsvollen Markt für ÖPNV-Fahrzeuge. Mit dem neuen Solaris Urbino erhalten Betreiber ein Fahrzeug, welches die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs noch weiter steigert.

Artikel von Solaris Bus and Coach Pressemitteilung
Bearbeitet von Wonho Choi
Update am 10. Jun. 2015


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